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Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in Sachsen

Bürgerschaftliches Engagement ist der übergeordnete Sammelbegriff für vielfältige Formen nichtberuflicher Gemeinwesenarbeit. Die Tätigkeit ist in der Regel gemeinwohl-orientiert (das heißt, sie dient dem Gemeinwohl und hat einen Gemeinwesenbezug). Das Engagement sollte sich auch auf ein konkretes Gemeinwesen (oftmals die Kommune) beziehen lassen, notfalls auf eine abstrakte Idee.

Formen des bürgerschaftlichen Engagements

Folgende Engagement-Formen fallen unter den Überbegriff »bürgerschaftliches Engagement«:

1. Ehrenamt

  • klassisches Ehrenamt (Wahlfunktion)
  • weiteres Ehrenamt mit Funktion beziehungsweise verbindlicher Tätigkeit, institutionell oder vereinsgebunden

1.1 Ehrenamtliches beziehungsweise freiwilliges Engagement

  • konkretes und begrenztes Projektmanagement bei verschiedensten Trägern
  • Patenschaften (Leih-Omas, Ausbildungspaten)
  • weniger verbindliche Aktivitäten (spontane Hilfseinsätze und anderes)

2. Freiwilligendienste

  • geregelte Jugendfreiwilligendienste (FSJ, FÖJEFD)
  • Erwachsenen- beziehungsweise generationsübergreifende Freiwilligendienste (BFD, FdaG)
  • sonstige, mehr oder weniger regulierte Dienste

3. Formen der Selbst- und Nachbarschaftshilfe

  • Nachbarschaftshilfe
  • Selbsthilfegruppen
  • Bürgerinitiativen

4. nicht unmittelbar tätige, indirekte Hilfe

  • Sponsoring
  • Stiftungen
  • Spendeninitiativen
  • Finanzpatenschaften in der Entwicklungshilfe

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© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz