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Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in Sachsen

Bürgerschaftliches Engagement ist der übergeordnete Sammelbegriff für vielfältige Formen nichtberuflicher Gemeinwesenarbeit. Die Tätigkeit ist in der Regel gemeinwohl-orientiert (das heißt, sie dient dem Gemeinwohl und hat einen Gemeinwesenbezug). Das Engagement sollte sich auch auf ein konkretes Gemeinwesen (oftmals die Kommune) beziehen lassen, notfalls auf eine abstrakte Idee.

Aufwandsentschädigung für Ehrenamtliche im Bereich der Flüchtlingshilfe 2016

Die Aufnahme und Betreuung vieler Flüchtlinge und Asylbewerber stellt den Freistaat Sachsen auch im Jahr 2016 vor große Herausforderungen, die nur durch das Zusammenspiel vieler gesellschaftlicher Kräfte gemeistert werden können. Dazu gehören neben den staatlichen Institutionen sowie den hauptamtlichen Strukturen der Verbände und Vereine auch zahlreiche neue ehrenamtliche Projekte vor Ort. Um dieses Engagement zu unterstützen und zu würdigen, legt der Freistaat Sachsen wiederum ein Sonderprogramm auf.

In Anlehnung an das bewährte Verfahren nach der Förderrichtlinie »Wir für Sachsen« können Ehrenamtliche im Bereich der Flüchtlingshilfe eine pauschale monatliche Aufwandsentschädigung von bis zu 40 Euro erhalten. Die Antragsfrist für den Zeitraum Januar – Dezember 2016 endet am 31.03.2016; für den Zeitraum Juli – Dezember 2016 endet die Antragsfrist am 30.06.2016. Nähere Informationen und die erforderlichen Unterlagen können Sie den nachfolgenden Dateien entnehmen.

Formen des bürgerschaftlichen Engagements

Folgende Engagement-Formen fallen unter den Überbegriff »bürgerschaftliches Engagement«:

1. Ehrenamt

  • klassisches Ehrenamt (Wahlfunktion)
  • weiteres Ehrenamt mit Funktion beziehungsweise verbindlicher Tätigkeit, institutionell oder vereinsgebunden

1.1 Ehrenamtliches beziehungsweise freiwilliges Engagement

  • konkretes und begrenztes Projektmanagement bei verschiedensten Trägern
  • Patenschaften (Leih-Omas, Ausbildungspaten)
  • weniger verbindliche Aktivitäten (spontane Hilfseinsätze und anderes)

2. Freiwilligendienste

  • geregelte Jugendfreiwilligendienste (FSJ, FÖJEFD)
  • Erwachsenen- beziehungsweise generationsübergreifende Freiwilligendienste (BFD, FdaG)
  • sonstige, mehr oder weniger regulierte Dienste

3. Formen der Selbst- und Nachbarschaftshilfe

  • Nachbarschaftshilfe
  • Selbsthilfegruppen
  • Bürgerinitiativen

4. nicht unmittelbar tätige, indirekte Hilfe

  • Sponsoring
  • Stiftungen
  • Spendeninitiativen
  • Finanzpatenschaften in der Entwicklungshilfe

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